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Japan

Unser Interesse an Japan und dessen Kultur entflammte vor wenigen Jahren. Schon immer faszinierten mich die ägyptischen Hieroglyphen sowie die chinesischen und japanischen Schriftzeichen. Dass die japanische Schrift auf die chinesischen Zeichen zurückgreift wusste ich damals natürlich noch nicht. So kam es, dass wir auf der Suche nach einem gemeinsamen Hobby plötzlich bei der japanischen Sprache landeten. Uns reizte vor allem, dass die japanische Sprache nicht auf unserem Sprachsystem aufbaut. Also alles vergessen und neu lernen. Glücklicherweise fanden wir eine Sprachschule die Japanisch unterrichtet in unserer Nähe.

Nachdem wir mit dem Unterricht begonnen hatten entfaltete sich nach und nach das Interesse an der japanischen Kultur. Ferner berichtete unsere japanische Lehrerin ab und zu interessantes aus ihrer Heimat. Dies verstärkte unser Interesse noch weiter. Im ersten Jahr besuchten wir einen japanischen Bazar, den die japanische Schule in Uster organisiert hatte. Dort konnte man gebrauchte Dinge aller art erwerben und sich japanische Spezialitäten zu gemühte führen.

Später gingen wir ins Völkerkundemuseum Zürich. Im Rahmen der Museumsnacht hatten wir die Möglichkeit verschiedene Vorführungen zu besuchen. Nebst der eigentlichen Bambusausstellung konnten wir einer Teezeremonie beiwohnen, vieles über Ikebana erfahren, eine Führung durch den "Bambuswald" geniessen sowie einer wahren Meisterin der Bambusmalerei über die Schultern schauen. Am Ende des Abends bestaunten wir noch die Kaligraphien von Suishū Tomoko Klopfenstein-Arii und Sanae Sakamoto.

In Japan waren wir bisher leider noch nicht. Aber eines Tages werden wir uns diesen Traum bestimmt noch erfüllen. Bis dahin werden wir wohl noch manche Japanischlektion besuchen.