Im Rahmen des letzten 3D Projektes habe ich mit der Programmierung eines Python Scripts für Maya 2012 begonnen. Das GUI habe ich mit dem QT Designer erzeugt, da das GUI von Maya 2011 und 2012 auf QT basiert.
Ziel war es, die Outputs für das Compositing weitgehend zu automatisieren, sowie die Definition der Contribution Maps zu erleichtern. Folgende Funktionen habe ich bisweilen implementiert.
- Automatisches Erzeugen der Kamera und aller nötigen Nodes für einen linearen Workflow.
- Die Gammawerte können anschliessend auf Knopfruck verändert werden.
- Alle globalen Render Passes werden ebenfalls auf Knopfdruck erzeugt, oder wieder entfernt. Dabei werden gleichzeitig alle Einstellungen, wie zum Beispiel die Frame Buffer, für die einzelnen Layer vorgenommen.
- Für das Erzeugen von Matte Passes werden einfach die gewünschten Objekte selektiert, in einem Textfeld ein Layer-Name eingegeben und Enter gedrückt. Das Script erzeugt sowohl die Render Passes, als auch die nötigen Contribution Maps und fügt die selektierten Objekte hinzu.
Für die nächste Version weite ich die Generierung der Render Passes auf die einzelnen Lichtquellen aus. Dadurch kann im Compositing jeder Layer (wie zum Beispiel der Diffuse- oder der Specular-Layer ) einzeln pro Lichtquelle gesteuert werden.
Ich habe noch viele Ideen um den Workflow zu optimieren. Mehr dazu ein anderes Mal.


